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VERBAND |
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Geschichte des BSB |
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1986 gründete ein halbes Dutzend in der Baumpflege tätige Firmen den 'Bund Schweizerischer Baumsachverständiger und Baumpflegespezialisten'. Der kleine Verband setzte sich zum Ziel, für die Baumpflege eine spezifische Ausbildung mit eidgenössischer Anerkennung zu schaffen und die Baumpflege als eigenständiger Fachbereich und Berufsstand innerhalb der Gartenbranche in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. 1992 wurde mit dem Abschluss des ersten Ausbildungskurses und der Durchführung der ersten Berufsprüfung zum Baumpflegespezialisten mit eidg. Fachausweis eines der hoch gesteckten Ziele erreicht. 1995
änderte der Verband mit inzwischen fast dreissig Mitgliedern seinen Namen
in 'Bund Schweizer Baumpflege'. Nebst der Ausbildung gewann zunehmend auch
die Wei- Im
Milleniumsjahr 2000 unterzog sich der BSB einem umfassenden Wandel, um den immer komplexer werdenden Aufgaben und der stetig ansteigenden
Mitgliederzahl bes- terten Aktivitätsbereichs richtete der Verband eine Geschäftsstelle ein und straffte gleichzeitig seine Strukturen, um die Umsetzung der Verbandsinteressen zu optimieren. Seit 2007 unterliegen die Mitgliedsfirmen des BSB einem Gesamtarbeitsvertrag auf Verbandsebene. Das fortschrittliche Vertragswerk zeugt vom Bewusstsein, dass für Qua-litätsarbeit gute Arbeitsrahmenbedingungen als unerlässlich erachtet werden. Heute umfasst der Verband 95 stimmberechtigte Mitglieder, zwei Ehrenmitglieder und einige Gäste. Zu den ordentlichen Mitgliedern zählen 50 anerkannte Baumpflege-firmen, sechs Stadtgärtnereien, vier Firmen aus verwandten Fachbereichen sowie 36 Einzelmitgliedschaften von Baumpflegespezialisten mit eidg. Fachausweis. Insgesamt sind 60 % aller BaumpflegespezialistInnen FA im BSB verbandlich organisiert. |
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Aktivitäten des BSB |
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Lehrgang für BaumpflegespezialistInnen mit eidgenössischem Fachausweis und höhere Berufsprüfung |
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Fachgerechte Baumpflege bedarf einer fundierten Ausbildung, die speziell auf die Gehölzbiologie und die urbanen Standortbedingungen von Ziergehölzen ausgerichtet ist. Denn dieses Fachwissen findet im Ausbildungswesen von Gartenbau oder Forstwirtschaft nicht genügend Raum, da hier andere Kernkompetenzen gefragt sind. Der BSB führt in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof in Cham im Zweijahresrhythmus einen Lehrgang für Baum-pflege durch. Der BSB betreut den Kurs und die Berufsprüfung für BaumpflegespezialistInnen mit eidg. Fachausweis und stellt die Prüfungskommission. Diese gestaltet den fachlichen Inhalt des Kurses, beruft den Lehrkörper und überwacht die Durchführung der Ausbildung. Sie organisiert und beaufsichtigt die Berufsprüfung, bestellt die Experten und Expertinnen und entscheidet über die Erteilung des Fachausweises. Seit 1991 wurden zehn Lehrgänge und Berufsprüfungen angeboten; bislang wurden in diesem jungen Berufsstand 126 Fachausweise erteilt. An der ordentlichen Mitgliederversammlung 2006 wurde einstimmig beschlossen, auf Verbandsebene einen eigenen Berufsbildungsfonds 'Baumpflege BSB' zu schaffen. Alle Baumpflegebetriebe im BSB äufnen diesen Fonds seit 2006 mit einem jährlichen Beitrag von CHF 150.- pro Betrieb plus CHF 50.- pro MitarbeiterIn, Lernende ausgenommen. |
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Schweizer Baumpflegetagungen |
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Fachwissen kennt keinen Stillstand, erst recht nicht, wenn es sich um einen relativ jungen Fachbereich handelt. Die in Wissenschaft und Praxis laufend neu gewonnenen Erkenntnisse müssen stetig in die tägliche Arbeit einfliessen. Nur so kann eine fachgerechte Baumpflege erhalten und verbessert werden, was nicht nur aus baumbiologischen Gründen, sondern auch aus stadtökologischer und ökonomischer Sicht unabdingbar ist. Der BSB stellt mit der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämtern VSSG sowie der Stadtgärtnerei vom Tagungsort die Trägerschaft für die Schweizer Baumpflegetagung, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. An diesem Tagesseminar informieren Fachgrössen aus Europa über die baumpflegerisch relevanten Entwicklungen der jüngsten Zeit. Erstmals fand die Schweizer Baumpflegetagung 1996 in St. Gallen statt. Die beiden folgenden Tagungen 1999 und 2001 wurden in Basel durch-geführt, 2003 erstmals in Lausanne. Seither wird die Tagung im Zweijahresturnus alternierend in Basel und Lausanne abgehalten. |
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Schweizer Meisterschaften in Baumklettern |
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Das perfekte Beherrschen der Seilklettertechnik optimiert nicht nur die Baumpflege an sich, es ist zwingende Voraus-setzung für die Arbeitssicherheit, schont die physischen Kräfte der Ausführenden und erhöht das Arbeitstempo. Der spielerische Wettbewerb dient den Baumpflegespezialisten - wie in jedem Berufsstand - zur Beurteilung des persönli-chen Könnens, als Plattform für gegenseitigen Erfahrungsaustausch und als Ansporn, die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im Zweijahresturnus organisiert der BSB Schweizerische Klettermeisterschaften, worin alle in der regulären Baumpflege-arbeit notwendigen technischen Fertigkeiten im Klettern als Disziplin geprüft werden. Dem Schweizer Meister und der Schweizer Meisterin stehen die Möglichkeit offen, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. So wurde Patrick Zürcher (Schweizer Meister von 1998 und als technischer Organisator 2001 nicht am Schweizer Wettkampf beteiligt) im Jahr 2002 Europa-Meister und Vize-Weltmeister; Mark Bridge, ebenfalls langjähriges BSB-Mitglied, wurde als mehrfa-cher Schweizer Meister 2004 auch Europa-Meister. Und ebenfalls als amtierende Schweizer Meisterin holte sich Anja Erni 2009 die Siegertitel der Europa- und der Weltmeisterschaft! 1996
fand eine erste Schweizer Klettermeisterschaft in Luzern statt, 1998 die
zweite in Riehen bei Basel. Die dritte Mei- |
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Arbeitssicherheit |
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Die Qualität einer Arbeit wird nicht nur vom geschaffenen Endprodukt bestimmt, sondern auch vom Sicherheitsstandard beim Arbeiten.
Die Arbeitssicherheit und Unfallvorsorge ist in der Baumpflege nicht erst
von zentraler Bedeutung, seit es hierzu gesetz-
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| Richtlinie zur Schadenberechnung bei Bäumen | |
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Abgestützt auf den Bundesgerichtsentscheid BGE 127 III 73 hat ein Ausschuss berufserfahrener Verbandsmitglieder im Laufe 2007 ein neues Regelwerk entwickelt, das die Schadenersatzermittlung an Bäumen vereinfacht. Ein besonderes Novum ist die Berücksichtigung von Baumart und Schadenform. Die Schadenform unterscheidet zwischen Holzverletzungen (mit Holzfäule als Folge), Wurzelverlust (mit reduzierter Wasseraufnahmekapazität als Folge) und Kronenverlust (mit reduzierter Photosyntheseleistung als Folge). Rund 150 gelistete Baumarten und Sorten sind für die drei Schadenformen getrennt in drei Empfindlichkeitsstufen unterteilt. Je empfindlicher eine Baumart auf eine Schadenform erfahrungsgemäss rea-giert, desto grösser ist das resultierende Schadenmass bei gleichem Schadenumfang. Nachdem einige Stadtgärtnereien mit der BSB-Richtlinie zu arbeiten begonnen haben, sieht die Vereinigung Schweizer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter vor, diese Richtlinie als Standardwerk zu übernehmen. Bezogen werden kann die Richtlinie bei der Geschäftsstelle BSB (für Bestellformular Bild anklicken). |
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Baumfeste |
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In der breiten Öffentlichkeit herrscht vielfach noch Unkenntnis darüber, dass im städtischen Gebiet mit seinen unnatürlichen Standortbedingungen eine intensive Baumpflege notwendig ist, um einen gesunden, sicheren und wohlgefälligen Baumbestand aufzubauen und zu erhalten.
Auf Einladung von Stadt- oder Gemeindegärtnereien hilft der BSB mit seinen
Mitgliedern vor Ort, festliche Anlässe für die Bevölkerung zu organisieren
und durchzuführen, wo auf anschauliche und interessante Art Jung und Alt
das Thema 'Stadtbaum' näher gebracht wird. 1999 wurde ein erstes Baumfest
in Basel lanciert, das beim zahlreich er- |
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| Verbandsorganisation des BSB | |
| Personell sind die Kommissionen und Delegationen des Verbandes wie folgt besetzt: | |
| Vorstand | 2011– 2013 |
| Präsident | Melchior Kümin, Lengnau BE |
| Vizepräsidentin | Katrin Joos Reimer, Reinach BL |
| Kassier | Thomas Furrer, Chur GR |
| Beisitz | Andreas Schulte, Gipf-Oberfrick AG |
| Beisitz | Philipp Utiger, Leibstadt AG |
| Prüfungskommission | 2008 – 2012 |
| Vorsitz | Katrin Joos Reimer, Reinach BL |
| Beisitz | Andreas Schulte, Gipf-Oberfrick AG |
| Beisitz | Willy Kempf, Bürglen OW |
| Beisitz | Peter Kuhn, Bern |
| Beisitz | Serge Grobéty, Basel |
| Beisitz | Fabian Wick, Zuzwil TG |
| Kommission Arbeitssicherheit | 2009-2013 |
| Vorsitz | Philipp Utiger, Leibstadt AG |
| Beisitz | Patrick Zürcher, Mattwil TG |
| Beisitz | Mark Bridge, Basel |
| Beisitz | Sascha Häfliger, Root LU |
| GAV-Kommission | 2009-2012 |
| Arbeitgeberseite | Fredy Signer, Märwil TG |
| Arbeitgeberseite | Thomas Storrer, Weinfelden TG |
| Arbeitgeberseite | Severin Thomann, Obfelden ZH |
| Arbeitgeberseite | Martin Müller, Nusshof BL |
| Arbeitnehmerseite | Urs Häusermann, Bern |
| Arbeitnehmerseite | Gregor Hansch, Basel |
| Arbeitnehmerseite | Stefan Stierlin, Unter-Bözberg AG |
| Arbeitnehmerseite | vakannt |
| Arbeitskreis Bäume VSSG/BSB | ab 2000 |
| Delegierte | Katrin Joos Reimer, Reinach BL |
| European Arboricultural Council EAC | ab 2002 |
| Delegierte | Katrin Joos Reimer, Reinach |
| Delegierter | Mark Bridge, Basel |
| Association Suisse des Soins aux Arbres ASSA | ab 2005 |
| Delegierter | Melchior Kümin, Lengnau BE |
| International Society of Arboriculture ISA | ab 2011 |
| Delegierter | Mark Bridge |
| Geschäftsstelle | ab 2000 |
| Geschäftsführerin | Katrin Joos Reimer, Reinach BL |